
Wir begleiten Automatisierungsprojekte rechtlich von der Konzeption bis zum Betrieb. Im Fokus stehen klare Verantwortlichkeiten, Datenschutz, Vertragsbeziehungen, Kontrollmechanismen und die Frage, welche Entscheidungen automatisiert werden dürfen und wo menschliche Prüfung oder zusätzliche Governance erforderlich ist.
Automatisierte Entscheidungen
Je stärker ein Prozess ohne menschliches Eingreifen wirkt, desto wichtiger ist die Frage, welche rechtlichen Folgen die Automatisierung hat. Wir prüfen, ob zusätzliche Informations-, Prüf- oder Interventionsmöglichkeiten erforderlich sind und wie Entscheidungswege dokumentiert werden sollten.
Fehler skalieren schnell
Ein manueller Fehler betrifft häufig einen Einzelfall; ein automatisierter Fehler kann tausende Vorgänge erfassen. Deshalb müssen Haftung, Qualitätssicherung, Monitoring und Eskalation von Beginn an mitgedacht werden. Wir helfen, passende Kontrollpunkte in den Prozess zu integrieren.
Datenzugriffe zwischen Systemen
Automatisierungen verbinden häufig mehrere Systeme und Datenbestände. Dadurch entstehen neue Zugriffsrechte und Datenflüsse. Wir prüfen datenschutzrechtliche Rollen, Berechtigungen, Auftragsbearbeitung und die Frage, welche Daten tatsächlich für den Prozess benötigt werden.
Abhängigkeit von Drittanbietern
Automatisierungsplattformen, Integrationsdienste und Cloud-Anbieter können geschäftskritische Funktionen übernehmen. Wir prüfen Verträge, Verfügbarkeit, Datenzugriff, Subdienstleister, Exit und Haftung und gleichen dies mit der Kritikalität des Prozesses ab.
Wir begleiten Unternehmen, die Geschäftsprozesse durch Software, Workflows, Schnittstellen, Robotic Process Automation oder KI-gestützte Automatisierung effizienter gestalten möchten bei Automatisierungsprojekte. Unsere Beratung verbindet rechtliche Analyse mit einem pragmatischen Verständnis für Technologie, Daten, Verträge und interne Prozesse. Je nach Projekt übernehmen wir einzelne Prüfungen oder begleiten die Umsetzung über mehrere Projektphasen hinweg.
Wir analysieren den zu automatisierenden Prozess, die rechtlich relevanten Entscheidungspunkte, beteiligten Systeme und Daten. Daraus ergibt sich, wo Kontrollen, Informationen, Einwilligungen, Freigaben oder manuelle Eingriffsmöglichkeiten erforderlich sind.
Wir prüfen Datenminimierung, Rollenverteilung, Zugriffsrechte und Schnittstellen. Besonders bei automatisierter Weitergabe von Kunden-, Mitarbeiter- oder Transaktionsdaten sollte klar dokumentiert sein, wer welche Informationen zu welchem Zweck verarbeitet.
Wir prüfen Verträge mit Automatisierungs-, Integrations- und Cloud-Anbietern. Dabei achten wir insbesondere auf Leistungsumfang, Support, Verfügbarkeit, Datenschutz, Informationssicherheit, Änderungen am Service, Haftung und Exit.
Wir helfen, risikoadäquate Kontrollen zu definieren. Dazu können Vier-Augen-Prinzipien, Stichproben, Schwellenwerte, Ausnahmebehandlungen, Logging und klare Eskalationswege gehören.
Wir begleiten Pilotierung, Testphase und Rollout und helfen, rechtliche Anforderungen in Projektentscheidungen zu übersetzen. Änderungen am Prozess können so laufend beurteilt werden, ohne das Projekt unnötig zu verlangsamen.
Wir erfassen digitale Produkte, Datenflüsse und technische Abhängigkeiten schnell und können rechtliche Empfehlungen dadurch konkret auf das Projekt ausrichten.
Wir berücksichtigen Datenschutz, Finanzmarktrecht und weitere regulatorische Anforderungen dort, wo sie für das konkrete Vorhaben tatsächlich relevant sind.
Unsere Empfehlungen sollen nicht nur rechtlich korrekt, sondern für Produkt, IT und Management praktisch umsetzbar sein.
Wir arbeiten direkt mit Geschäftsleitung, Legal, Compliance, Produkt, IT und externen Anbietern zusammen und vermeiden unnötige Übersetzungsschleifen.
Nicht jedes digitale Projekt benötigt dieselbe Prüftiefe. Wir priorisieren nach Kritikalität und konzentrieren die Beratung auf die wesentlichen Risiken.
Wir verbinden Verträge, Datenschutz, Governance und regulatorische Fragen und begleiten Projekte bei Bedarf von der ersten Idee bis zum laufenden Betrieb.